Wander-Erlebnis

Die landschaftliche Einmaligkeit der Turracher Höhe eröffnet ihren Besuchern eine üppige Vielfalt an möglichen Aktivitäten: Flache Bergspaziergänge rund um den Turracher See oder auf einer Reihe beschilderter Wege durch die Zirbenwälder.

Wer das Turracher Höhe Bergerlebnis genauer kennenlernen und mit einer Gruppe durchwandern will, dem ist der Alm Butler stets zu Diensten.

Vielfältiges Berg- und Wandererlebnis

Der 3-Seen-Weg - ein leichter, bestens beschilderter Rundwanderweg (ca. 2 Stunden, 7,2 km), der Sie zu den schönsten Plätzen der Turracher Höhe führt und dabei ebenso ein Weg der Sinne wie ein Lehrpfad ist.

Der Barbara-Weg - ein Panoramaweg (ca. 2 Stunden) auf den Spuren der historischen Turracher Bergbautradition, der anschaulich und informativ die Besonderheiten der Turracher Bergwelt präsentiert. www.erlebniswegenockberge.at/barbara-weg

Bergtouren mit beeindruckenden Gipfelsiegen jeder Länge, von bequem (mit der 6-er Sesselbahn auf den Kornock) und doch sehr alpin auf den Rinsennock (2.334 m), über sportlich von der Turracher Höhe hinauf auf den Schoberriegel (2.208 m) und die „Gruft“ (2.232 m), bis zu fordernd etwa über 7 Gipfel auf das Dach der Nockberge, den Eisenhut (2.441 m) oder hinein in den Biosphärenpark Nockberge zum Großen Königstuhl (2.336 m).

Richtiges Verhalten beim Wandern

Immer wieder liest man von Menschen, die sich am Berg unüberlegt in Gefahr bringen. Weil sie ungeeignete Schuhe tragen, wichtige Ausrüstungsteile wie Regen-, Kälte- oder Sonnenschutz vergessen haben, ihre Kondition überschätzen oder weil sie nicht auf den Wetterbericht geachtet haben.
Sicheres Wandern braucht Vorinformation und Vorbereitung. Beachten Sie darum bitte die Regeln für richtiges Verhalten in den Bergen. Denn Ihre Sicherheit liegt uns sehr am Herzen. Und vergessen Sie nicht: Während der Tour ausgiebig trinken!

  •  Vor jeder Tour die Bergerfahrung und körperliche Eignung aller Teilnehmer – auch Kinder – prüfen. Bergwandern verlangt oft Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
  •  Genaue Planung an Hand von Tourenbeschreibungen und Landkarten. Auskünfte alpiner Vereine und Ortskundiger, wie zum Beispiel Hüttenwirte, können dabei entscheidend helfen.
  •  Auf die entsprechende Ausrüstung und Bekleidung achten: Vor allem feste hohe Schuhe mit griffiger Sohle sowie Regen- und Kälteschutz sind sehr wichtig.
  •  Vor dem Aufbruch Weg und Ziel der Tour sowie den voraussichtlichen Zeitpunkt der Rückkehr dem Hüttenwirt bzw. Hotelier oder Freunden bekannt geben.
  •  Das Tempo den schwächsten Mitgliedern der Gruppe anpassen. Speziell zu Beginn der Tour ist auf langsames Gehen zu achten. Unbedingt andere Teilnehmer beobachten, damit Erschöpfung rechtzeitig erkannt werden kann.
  •  Markierte Wege nicht verlassen. Große Vorsicht beim Begehen von steilen Grashängen, vor allem bei Nässe. Besonders gefährlich ist das Überqueren von steilen Schneefeldern.
  •  Keine Steine abtreten (Verletzungsgefahr für andere Bergwanderer). Steinschlaggefährdete Stellen einzeln, rasch und ohne anzuhalten passieren.
  •  Wenn das Wetter umschlägt, Nebel einfällt, der Weg zu schwierig wird oder in schlechtem Zustand ist, umkehren. Das ist keine Schande, sondern ein Zeichen der Vernunft.
  •  Tritt ein Unfall ein, Ruhe bewahren. Sollte man sich selbst leicht helfen können, durch Handy, Rufen, Lichtzeichen oder Winken mit großen Kleidungsstücken, versuchen Hilfe herbeizuholen. Ein Verletzter ist in der Regel am Unfallort zu belassen und darf niemals alleine gelassen werden.
  •  Abfälle ins Tal mitnehmen. Tier- und Pflanzenwelt schonen.
  •  Verhalten mit Tieren auf den Almen: Kühe, Kälber, Schafe, Pferde usw. nicht reizen, sondern sich „ganz normal“ verhalten und keine Angst zeigen. Wege auf Almweiden nicht verlassen und Tiere mit großem Abstand umgehen.
  •  Hunde unbedingt an der Leine führen. Der Hund darf keinesfalls auf die Weidetiere losjagen, besonders Mutterkühe bangen um ihre Kälber. Sollte allerdings ein Weidetier den Hund attackieren, diesen zum eigenen Schutz einfach laufen lassen.


Alpiner Notruf: 140
Internationaler Notruf: 112

Mittwoch, 3. September 2014

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